Ich heiße Martin, bin 39 Jahre alt und lebe in München. Meine Leidenschaft ist die Fotografie. Am liebsten nutze ich öffentliche Verkehrsmittel, um zu meinen Ausflugszielen zu gelangen, wo ich ausgedehnte Fotospaziergänge unternehme. Dieser Blog widmet sich genau diesen Fototouren und Ausflügen.
Warum ich fotografiere?
Die Fotografie bringt mich in meine innere Ruhe und hilft mir, abzuschalten. Es hilft ungemein, wenn ich in der Natur oder in einer Stadt herumwandere, Motive sehe und versuche, sie zu fotografieren. Dabei ist es mir wichtig, ein Motiv aus mehreren Perspektiven zu fotografieren und dass auch das Licht passt.
Was mir an der Fotografie auch gefällt, ist, dass man sein Ding durchziehen kann. Es gibt kein Richtig oder Falsch, sondern man darf sich frei entfalten und kreativ sein. Beim Fotografieren bin ich oft allein, niemand, der mir reinredet, nur ich, die Kamera und die Natur oder die Stadt.
Warum verwende ich eine Kamera zum Fotografieren?
Eine Frage an dich: Warst du schon einmal in der Natur oder in einer Stadt unterwegs und hast mit deinem Handy etwas fotografiert? Wahrscheinlich denkst du: Ja, natürlich mache ich das oft. Hast du dabei bemerkt, dass es nicht nur beim Fotografieren bleibt, sondern du siehst, dass dein bester Freund dir gerade eine WhatsApp-Nachricht geschickt hat oder dein Lieblings-YouTuber ein neues Video hochgeladen hat? Mit anderen Worten, das Smartphone lenkt uns ab.
Das ist nicht der einzige Grund, warum ich mit der Kamera fotografiere, aber es ist ein wichtiger Faktor. Hinzu kommt, dass ich den Anspruch habe, meine Kameraeinstellungen selbst vorzunehmen. Ich passe die Belichtung an, wie sie für die jeweilige Situation nötig ist.
.Wie kam ich zur Fotografie?
Schon als Kind wünschte ich mir eine Kamera und besaß eine Kinderkamera, die Geräusche machte. Mein Opa hatte eine beeindruckende Kamera, und ich fand es faszinierend, wenn er einen blitzwürfelförmigen Aufsatz darauf steckte. Er hatte sogar eine spezielle Reisetasche für Filme, etwas, das sein Enkel heute nicht mehr benötigt.
Als Erwachsener fotografierte ich lange Zeit nicht, bis ich mein erstes Smartphone mit Kamera erhielt. Ein guter Freund brachte mir dann alles über Bildgestaltung bei, und ich vertiefte mich intensiv in das Thema. 2019 begann ich mit einem Käseblog und erhielt meine erste Kamera, eine Canon 550d. Seitdem fotografiere ich mit kleinen Unterbrechungen.
Unabhängig von den privaten Projekten, die ich in den letzten Jahren ausprobierte und bei denen ich scheiterte, kehrte ich immer zur Fotografie zurück.
Was fotografiere ich?
Am liebsten fotografiere ich in der Natur! Die Naturfotografie umfasst viele Disziplinen, und jede hat ihren eigenen Charme. Ich genieße es, in die Natur zu gehen, die Stille zu erleben und schöne Motive zu entdecken.
Auch in der Stadt fotografiere ich gerne, besonders Stillleben wie Fahrräder und andere Details. Die Streetfotografie fasziniert mich ebenfalls, wobei ich darauf achte, dass Menschen kaum erkennbar sind oder nicht im Mittelpunkt stehen. Sollte es doch einmal vorkommen, dass Menschen im Bild sind, frage ich natürlich um Erlaubnis, und daraus sind oft schon interessante Gespräche entstanden.
Was ist mein Anspruch an meine eigene Fotografie?
Wie bereits erwähnt, versuche ich stets, ein Motiv aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und überlege, ob ich das Bild an die Wand hängen würde. Ein Foto, das ich aufnehme, ist nicht nur ein Bild, sondern etwas, das ich erlebt habe, so wie ich es wahrnehme.
Ich bilde mich auch durch YouTube-Videos und Bücher weiter, um meine Fähigkeiten zu verbessern.
Manche Orte besuche ich mehrfach; es gibt immer eine andere Lichtstimmung, unterschiedliches Wetter, eine andere Jahreszeit, und es gibt stets Neues zu entdecken. Je öfter ich einen Ort besuche, desto besser lerne ich ihn kennen, und auf diese Reise möchte ich euch hier in diesem Blog mitnehmen.
Worum es hier geht
Ich wollte schon immer etwas Eigenes auf die Beine stellen, um meine Interessen und Ideen festzuhalten. In diesem Blog kommt vieles zusammen, was mich begeistert: Fotografie, Natur, Geschichte und auch regionale Sagen. Am liebsten bin ich dabei mit der Bahn unterwegs und entdecke den südbayerischen Raum.
Mir geht es hier nicht darum, die perfekte Technik oder die „richtige“ Art der Fotografie zu zeigen. Viel wichtiger sind für mich die Orte selbst, ihre Geschichten und das, was ich unterwegs erlebe und dabei denke.
Ich finde, man muss gar nicht weit wegfahren, um schöne Dinge zu entdecken. Genau das möchte ich hier zeigen – kleine Auszeiten in Stadt und Natur, bei denen man einfach mal genauer hinschaut.
Fotografieren bedeutet für mich auch, mal abzuschalten und den Kopf frei zu bekommen. Der Blog ist deshalb kein Projekt mit finanziellen Zielen, sondern ein Hobby, das mir Spaß macht und mich weiterbringt. Wenn sich jemand für meine Bilder interessiert, freue ich mich natürlich – aber das steht nicht im Vordergrund.
Besonders wichtig ist mir der Blick für die kleinen Dinge, die man im Alltag schnell übersieht. Viele laufen einfach daran vorbei, weil sie irgendwo hin müssen. Ich versuche, genau diese unscheinbaren Momente bewusst wahrzunehmen und festzuhalten.
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